10.01.2016

Visum für Madagaskar wieder kostenpflichtig!

Seit Januar 2016 ist das Visum für Madagaskar wieder kostenpflichtig. Die aktuellen Visagebühren erfahren Sie bei den zuständigen Ämtern.    

22.03.2012

Deutsche Botschaft auf Madagaskar

Die Deutsche Botschaft in Antananarivo schließt ab 16. April 2012 seine Konsularabteilung. Alle konsularischen Dienste (wie. z.B. Deutschland-Visa, Pass- und Personenstandsangelegenheiten, Beurkundungen etc.) werden künftig von der Deutschen Botschaft in Dar-Es-Salam, Tansania übernommen.
Seit 01. Januar 2012 wird die Erteilung des Schengen-Visums für kurzfristige Aufenthalte (z.B. Touristen Visum) von der französischen Generalkonsulat in Antananarivo übernommen. 

20.02.2012

Kostenfreies Visum für Madagaskar

Das Visum für einen Aufenthalt bis zu 30 Tage ist im Jahr 2012 weiterhin kostenfrei.

19.02.2012

Zyklon Giovanna

Der schwere tropische Sturm Giovanna hat auf Madagaskar letzten Dienstag (14.02.12) viele Schaden hinterlassen. Der Zyklon erreichte die Ostküste mit einer Geschwindigkeit von 200km/h und zog weiter Richtung West. Über 10 Tote und tausende Obdachlose sind zu beklagen. Am schwersten betroffen sind die Regionen Tamatave, Brickaville und Moramanga. 

10.01.2011

Kostenfreies Visum für Madagaskar

Das kostenlose Visum wurde um ein weiteres Jahr verlängert. Bei einem Aufenthalt bis 30 Tage auf Madagaskar ist das Visum bis Ende 2011 kostenfrei. Sie können das Visum bei madagassischen Botschaften/Konsulaten oder bei Ankunft am Flughafen Ivato in Tana beantragen.
Bei einem Aufenthalt über 30 Tage ist das Visum weiterhin kostenpflichtig. Die Visagebühren liegen ab 68.-€, je nach Aufenthaltsdauer. 


15.11.2010

Madgaskar ist Trendziel der Wintersaison

Madagaskar wird von vielen Reisenanbietern als Trend für den Winter angepriesen. Die Zahl der Flüge ist in dieser Saison erheblich in die Höhe geschossen. Die Veranstalter verweisen auf die besondere Umgebung und die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt, die kein anderes Land der Erde sonst bieten könnte.


10.11.2010

Illegaler Kahlschlag in Madagaskar 

Auf Grund der Politischen Instabilität kam es in Madagaskar erneut zu illegalem Kahlschlag. In einem Treffen der Vereinten Nationen erschien ein Bericht, welcher die enorme Nachfragesteigerung nach Edelhölzern von China Ursache für die vermehrt illegalen Kahlschläge nennt. Bevorzugt wurden in Nationalparks gerodet und dabei vorallem Palisander-, Eben- und Rosenholz geschlagen. Der Masoala Nationalpark, Weltkulturerbe der UNESCO, wurde durch diesen Umstand bereits in die Liste der besonders bedrohten Naturdenkmäler aufgenommen.


28.08.2010

Spiegel-Online Reportage über Madagaskar

Spiegel Online berichtet in diesen und vier weiteren Artikeln über die steigende Einwohnerzahl und das wachsende Problem der Kriminalität auf Grund von Hunger in Madagaskar. Der vollstände Artikel kann hier eingesehen werden.


19.08.2010

Invasion der Marmorkrebse

Derzeit erlebt Madagaskar einen Ansturm von nordamerikanischen Marmorkrebsen. Diese Krebsart gelangte ursprünglich durch illegale Importe auf die Insel und wurde dort auf den Märkten verkauft. Wenige flüchtige Exemplare konnten sich in kurzer Zeit gut an das Klima anpassen und erlebten einen rasanten Zuwachs durch optimale Bruten. Nun wird der Marmorkrebs für die dort heimischen Krebse gefährlich, denn er nimmt diesen Lebensraum und Lebensgrundlage weg. Dabei sind nicht nur die heimischen Krebsarten betroffen. Auch die Inselbewohner leiden unter den Krustentieren. Reisfelder und Wasserfauna sind von dieser Masseninvasion an Marmorkrebsen bedroht.


16.05.2010

Schildkröten aus Madagaskar illegal exportiert

Zollbeamten ist es gelungen 301 Schildkröten, darunter 285 Strahlenschildkröten, 15 Spinnenschildkröten und eine Madagaskarschildkröte in Malysia zu beschlagnahmen. Diese Schildkröten sind nur auf der Insel Madagaskar zu finden und  im Bestand daher stark dezimiert. Alle drei Arten stehen unter Artenschutz und sind stark gefährdet auszusterben. Die dafür verantwortlichen Täter konnten bisher nicht gefasst werden.


26.03.2010

Tropensturm "Hubert" tötet 83 Menschen

Der Tropensturm Hubert verursachte Anfang März starke Verwüstungen auf Madagaskar, 187 000 Menschen wurden schätzungsweise obdachlos, 83 Menschen kamen dabei ums Leben. Viele Schulen wurden stark beschädigt und mussten daher vorübergehend schließen, 60.000 ha Felder wurden überschwemmt.


01.03.2010

Vatikan erklärt neuen Apostolischen Nuntius für Madagaskar

Papst Benedikt XVI. hat den Iren Engène Martin Nugent zum neuen Apostolischen Nuntius für Madagaskar erklärt. Dieser war seit 18 Jahren im Diplomatischen Dienst für den Vatikan tätig und ist damit Nachfolger von Augustine Kasujja, der das Amt des Nuntius in Nigeria innehat. Nugent ist jedoch nicht nur für Mdaagaskar zuständig, sondern kümmert sich auch um Reunion und die Komoren.


23.01.2010

Herkunft der Lemuren

Einer neuen Studie zufolge kamen die Lemuren vom afrikanischen Festland via Flößen. Sie wurden durch die Meeresströmung nach Madgaskar getrieben und sind mittlerweile die letzten Lemuren in freier Wildbahn. Diese Studie wurde von der Purdue-Universität und der Universität Hongkong durchgeführt.


22.12.2009

Eine neue Schule dank tz

Die tz sammelt derzeit Geld, um in Madagaskar eine Schule bauen zu können. Madagaskar zählt zu den ärmsten Ländern dieser Erde- einem Großteil der Bevölkerung stehen weniger als ein Dollar am Tag zur Verfügung. Die Schule, die die tz bauen möchte, soll 500 Schüler aufnehmen können und soll in Zafimahavory, einem kleinen Dorf, gebaut werden. Nähere Informationen zu dieser Spendenaktion fiinden Sie auf der Website der tz-Zeitung und Unicef.


29.11.2009

Praktika und Semesteraufenthalte in Madagaskar

Viele Studenten reisen während ihrem Studium in andere Länder, um die Sprache besser sprechen zu lernen und andere Kulturen am eigenem Leib zu erfahren.  Wer bisher dachte, dass Madagaskar eine zu kleine Insel sei, der irrt. An der Universität ESSVA können Studenten einen Auslandaufenthalt verbringen und die wunderschöne Insel näher kennenlernen. Praktika sind auch möglich, wie Eva Dorothea, eine 21-jährige Studentin zeigt. Sie ist derzeit Leiterin eine Bibliothek in Madagaskar.


04.11.2009

Eine neue Art von Riesenspinne wurde gefunden

Der Name, den die Wissenschaftler der neuen Spinne gegeben haben - Radnetzspinne- geht auf das große Netz zurück, welches die Spinnen weben können. Dieses Netz kann über ein Meter breit werden. Die weiblichen Exemplare haben Beine von bis zu zwölf Zentimetern- die Männchen hingegen sind, wie bei Männchen üblich, nur ein fünftel der Größe. Die Exemplare wurden zu dritt in einem Park gefunden- die genaue Überprüfung gab, dass bisher keine andere Spinne dieser Art registriert wurde.


30.10.2009

Walsterben vor der Küste Madagaskars

Als im August ein türkisches Frachtschiff vor dem Inselstaat Madagaskar verunglückte, traten neben Öl auch Giftstoffe aus. WWF zu Folge sind allein im August neun Wale an der Küste gestrandet. Der Giftmüll wirkte sich auch auf die Bewohner der Insel aus, die unter Hautkrankheiten, Atemwegsbeschwerden und Durchfall litten.


10.08.09

Auf den Spuren eines Riesensalamanders

Oft wird gesagt, Museen seien langweilig und nur für Erwachsene konzepiert. Das stimmt allerdings nicht, wenn man sich das Karlsruher Naturkundemuseum ansieht, das im Herzen der Stadt liegt und ein Magnet für Familien, aber auch alle anderen Gesellschaftsgruppen darstellt.

Bis Januar 2010 gibt es nun eine Sonderausstellung rund um die Insel Madagaskar: „Madagaskar - eine vergessene Welt“. Dabei gibt das Naturkundemuseum einen Einblick in die einzigartige Flora und Fauna der viertgrößten Insel der Welt.
Außergewöhnliche Exponate vermitteln ein umfassendes Bild der madagassischen Tier- und Pflanzenwelt. Als Besonderheit sind auch lebende Tiere aus dem Vivarium des Museums in die Ausstellung integriert.
Aktionstag Madagaskar: Am Sonntag, 20. September, 10 bis 18 Uhr, dreht sich bei einem vielfältigen Programm mit Führungen und Mitmachaktionen alles um den artenreichen „sechsten Kontinent“. Der Eintritt ist frei


24.07.09

"Mikea": Der Blues aus dem Süden von Madagaskar

Das Funkhaus Europa präsentiert immer wieder interessante Gruppen aus dem Spektrum der Weltmusik, die sonst nur selten den Weg nach Deutschland finden.

Am 1. August 2009 kommt im Rahmen der Konzertreihe "Jazz im Hofgarten" die madagassische Gruppe "Mikea" um den begnadeten Bandleader Théo Rakotovao nach Düsseldorf.

"Mikea" spielen Balladen mit viel Blues-Feeling aus dem Süd-Westen von Madagaskar, wo das eigentümliche Volk der Mikea ein verstecktes und einfaches Leben in den Trockenwäldern führt.


02.07.09

Abholzung auf Madagaskar immer dramatischer

Mit einem eindringlichen Appell haben Vertreter mehrerer Staaten und Umweltorganisationen, darunter die Bundesrepublik Deutschland und der WWF, zum Stopp der Entwaldung Madagaskars aufgerufen.
"Abholzung auf Madagaskar immer dramatischer - Umweltschützer und Regierungsvertreter unterzeichnen dringenden Appell"In einem gemeinsamen Communiqué machen die Unterzeichner auf die immer dramatischere Naturzerstörung aufmerksam, und fordern stärkere Bemühungen zum Schutz der Wälder.

Besonders der illegale Holzeinschlag hat in den vergangenen Monaten extrem zugenommen, vor allem in den Schutzgebieten Masoala und Marojejey im Nordosten. Die Unterzeichner fordern sofortige und umfassende Schutzmaßahmen vor allem für diese Nationalparks, aber auch die anderen Waldgebiete auf Madagaskar. Umgehend müssten strengere Gesetze zur Kontrolle des Holzhandels und eine bessere Überwachung der Schutzgebiete umgesetzt werden. Die Regierung Madagaskars sei aufgefordert zu zeigen, dass sie es mit dem Naturschutz auf der Insel ernst meint.

"Uns ist bewusst, dass die illegale Entwaldung ein altes Problem ist, gegen das die Regierung schon viel unternommen hat, allerdings sind die neuen Probleme hausgemacht", so WWF Madagaskar-Expertin Dorothea August. "Verantwortungslose kriminelle Holzhändler profitieren von den Schwächen der staatlichen Behörden. Das lässt Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Bemühungen Madagaskars aufkommen".

Sollte der illegale Holzeinschlag nicht gestoppt werden, droht ein einzigartiges Naturerbe der Erde zerstört zu werden. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es mehr endemische (also nur hier vorkommende) Arten. Madagaskar wird deshalb als achter Kontinent bezeichnet. Von den bisher entdeckten 109 Säugetierarten sind 80 Prozent endemisch, von 260 Reptilienarten sogar 95 Prozent. Nur noch 10 Prozent der einstigen Waldflächen, die den Hauptlebensraum darstellen, sind erhalten. Der Waldverlust bedroht insbesondere das Überleben der 30 nur auf Madagaskar vorkommenden Lemurenarten. Die ländliche Bevölkerung profitiert von der Naturzerstörung kaum, denn sie wird mit einem Bruchteil der international üblichen Markt-preise abgespeist.

"Das größte Problem ist der kriminelle Handel mit Holz, das ohne Herkunftsnachweis als Möbelstücke oder Papier vor allem in Europa und den USA landet", so Dorothea August vom WWF. " Wir fordern aus diesem Grund bereits seit Jahren ein europäisches Gesetz, das die Holzhändler zu einem Nachweis verpflichtet, dass ihr Rohstoff aus legalen Quellen stammt". Ein Entwurf für ein solches Gesetz wurde vor einigen Monaten vom EU-Parlament vorgelegt und muss nun die Hürde des EU-Agraministerrats nehmen.

Der WWF ist auf Madagaskar seit seiner Gründung im Jahr 1963 aktiv - unter anderem mit der Erhaltung der Feuchtregenwälder auf der Ostseite Madagaskars und dem Aufbau von Schutzgebieten in Masoala und Marojejey. (ots)


09.08.09

Übergangsregierung

Laut dem britischen Nachrichtensender BBC haben sich die Politiker aus Madagaskar auf eine Übergangsregelung geeinigt. Sie kamen überein, dass eine Übergangsphase von 15 Monaten geben solle, in der Parlamentswahlen und Präsidentswahlen durchgeführt werden sollen. Dadurch, so hofft man, werde die innenpolitische Krise in Madagaskar beendet.


29.06.09

Menschen leiden unter Dürre

Rund eine halbe Million Menschen leiden an Hunger. Vor allem im Süden des Inselstaates fehlt es an Nahrung und Wasser wegen einer anhaltenden Dürreperiode. Das teilen das UNO-Welternährungsprogramm und das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) mit. Beide Organismen der Vereinten Nationen haben die Verteilung von Lebensmitteln auf den Weg gebracht. Die zur Verfügung stehende Hilfe reiche jedoch nur für die rund 116.000 am meisten von der Dürre betroffenen Menschen aus. Durch das Ausbleiben des Regens während der Sommermonate im März und April wurde größte Ernte des Jahres zerstört.

(fides 20.06.2009 ske)


08.05.09

130 neue Froscharten

Deutsche Biologen haben auf Madagaskar neue Froscharten gefunden. Es wird angenommen, dass es 130 bis 200 neue Arten sind.
Die bisher nur doch ihre Rufe zu unterscheidenen Arten werden momentan eingehender untersucht.
Zugleich warnen die Forscher vor der Zerstörung des madagesischen Insel durch Globale Erwärmung und Umweltverschmutzung. Madagaskar unterhält eine Vielzahl von Tieren, die weltweit nur dort zu finden sind.


07.05.09

Gefährdete Artenvielfalt

Im Rahmen einer Ausstellung vom 3. bis zum 8. Mai konnte man im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander König in Bonn eine Vielzahl an Tierarten bewundern. Darunter waren auch 94 neu entdeckte Amphibienarten aus Madagaskar.
Damit steigt die Amphibienanzahl auf 244 Stück, fünf mal mehr als in Zentraleuropa. Geschätzt wird die Zahl auf Madagaskar allerdings auf 500.

Allerdings ist dieser Naturreichtum stark bedroht. Der politische Machtkampf in der Regierung lässt viele Nationalparks mit ihren Problemen alleine. So sind diese Parks wehrlos gegenüber illegalen Holzhändler-Mafias und Tierschmugglern.
Mittlerweile sind die Tierhüter wieder, dank der ruhigeren Situation, in ihren Parks unterwegs, sodass einige der Parks wieder dem Tourismus geöffnet wurden.


05.05.09

Politische Lage in Madagaskar

Die Lage in Madagaskar hat sich seit einiger Zeit wieder beruhigt. In der Hauptstadt Antananarivo gibt es zwar immer wieder Demonstration, aber in allen anderen Regionen ist alles ruhig. Reisende müssen sich lediglich auf eventuell kurzfristige Flugplanänderungen einstellen.
Bitte lesen Sie auch die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes. Sie finden diese unter: Auswärtiges Amt

01.04.09

Unruhen und ein neuer Präsident

Nach wochenlanger Protestaktion gegen seine Politik, ist der ehemalige
Präsident Marc Ravalomanana von seinem Amt zurückgetreten. Der
Oppositionsführer Andry Rajoelina wurde am 21.03.09 zum neuen Staatschef
vereidigt. Die USA, die EU sowie die Afrikanische Union sehen diese
Machtübernahme als undemokratisch und weigern sich den neuen Staatchef
anzuerkennen. Inzwischen wurde Madagaskar aus der Mitgliedschaft der
Afrikanischen Union (SADC) ausgeschlossen.
Seit der Vereidigung des neuen Staatchefs gehen die Anhänger des ehemaligen Präsidenten Marc Ravalomana auf die Straße und demonstrieren gegen die Übergangsregierung.
Madagaskar steht momentan vor einer ungewissen Zukunft.
Die madagassische Bevölkerung leidet unter dieser Krise und wünscht, dass in ihrem Land wieder Ruhe herrscht.

09.02.09

Zyklon Gael trifft beinahe auf Madagaskar

Derzeit kann man ein spektakuläres Schauspiel an der Küste von Madagaskar erleben. Während die Küste teilweise nur mit kräftigen Windböen aufgewirbelt wird, kann man auf dem Meer eine schwarze Front des Zyklons Gael beobachten. Dieser schwenkte in letzter Sekunde nach Süden ab und verschonte damit Madagaskar.
Da die Wassertemperatur um die Insel konstant bei 20-30° liegt, können Zyklone allerdings sehr einfach wieder entstehen, da das warme Wasser die optimale Grundlage ist.